Leitartikel

  • Sternzeit

    doellscher neu 200Jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit sehen wir sie überall: Strahlende Sterne. Sterne zieren Fenster und beleuchten Fußgängerzonen, sie hängen in Kirchen, Kindergärten, Schulen und ...

     

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Gemeindebrief

  • Gemeindebrief 49/1 ist erschienen

    gb-49-01-cover.pngHier kann der aktuelle Gemeindebrief
    (49-1 | Dezember 2017, Januar-Februar 2018)  heruntergeladen werden. Sie können aber auch im Archiv nach älteren Ausgaben suchen und diese herunterladen.

Presbyterium

  • Neues aus dem Presbyterium

    blaskowski neu 200Dankeschön-Abend für alle ehrenamtlich Tätigen: Als Zeichen unseres Dankes und unserer Wertschätzung für alles, was die vielen Ehrenamtlichen in diesem Jahr in unserer Kirchengemeinde ...

     

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Aktuelle Informationen

  • Kirchenmusik im 1. Halbjahr 2018

    Unsere Kantorin hat wieder interessante Musikveranstaltungen geplant. Besuchen Sie den Kirchenmusikbereich auf unserer Hompage und laden Sie hier den Flyer für die Musikveranstaltungen herunter. pdf Flyer Kirchenmusik 1. Halbjahr 2018

     

  • Jahreslosung Kirchenjahr 2018

    Gott spricht:
     

    „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst" (Offenbarung 21,6)
     

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"Zwischen den Stühlen" - Rainer Stuhlmann referiert am Achten um Acht über "Alltagsnotizen eines Christen in Israel und Palästina"

Geschrieben von Dr. Sigi Gerken; Fotos: dieselbe am .

Auch der Oktobertermin der ökumenischen Veranstaltungsreihe " Am Achten um Acht" war wieder sehr interessant. Das konnte bei dem Referenten auch kaum anders sein. Dr. Rainer Stuhlmann ist evangelischer Pfarrer im "Ruhestand". Er wirkte in Wuppertal, St. Augustin und Köln als Gemeindepfarrer, Religionslehrer und in der Lehrerfortbildung. Von 1990 - 1999 war er Superintendent in unserem Kirchenkreis. Rainer Stuhlmann ist aber auch viel herumgekommen. Von 2011 - 2016 organisierte er in Nes Ammim, einem internationalen ökumenischen Dorf im Norden Israels, das Studienprogramm für Freiwillige aus verschiedenen europäischen Ländern. In seinem 2015 geschriebenen Buch "Zwischen den Stühlen" erzählt er von Menschen aus beiden Völkern, die sich um Dialog, Gerechtigkeit und Frieden bemühen (das Foto rechts zeigt v.l.n.r. Gundula Hesse, Dr. Maren Stauber-Damann, Dr. Rainer Stuhlmann mit der israelischen und der palästinensischen Fahne sowie Susanne Heselhaus).

 

Rainer Stuhlmann erlebte Israel und Palästina als verwirrendes, z.T. bedrückendes Land, in dem 2 Völker seit Generationen leben: rd. 6 Mio. Juden und 6 Mio. Palästinenser. Die Bezeichnung Palästina gab es übrigens zu Jesu Lebzeiten noch gar nicht . Erst knapp 100 Jahre später benannte die römische Besatzungsmacht die Provinz "Judäa" um in Palästina. Diesen Namen wurde ab dem 19. Jahrhundert von Europäern wiederverwendet. Erst mit der Staatsgründung 1947 wurde das Gebiet "Israel" genannt - wohingegen die Palästinenser das gleiche Gebiet immer noch als Palästina bezeichnen. In Israel leben ca. 25 % Palästinenser, von denen 2 % Christen sind. Meist leben christliche und muslimische Palästinenser friedlich nebeneinander.

In seinem sehr ausgewogenen Vortrag zeigt Dr. Stuhlmann an vielen Beispielen, dass Israel und Palästina zur Ko-Existenz verurteilt sind (die Karikatur von 1998 macht dieses deutlich). Aus diesem Grund sind ihm die beiden gleichgroßen Fahnen sehr wichtig. In vielen eindrucksvollen Bildern zeigt er die Sonderstellung Israels, und dass die gleiche Armee, die Israel beschützt, auch verantwortlich für die Besetzung von Gebieten ist. Seine Thesen: die mit Militärpräsens und einer löchrigen Mauer versuchte militärische Sicherheit schafft keinen Frieden; und: die von beiden Seiten verübten Übergriffe von Fanatikern sind nicht repräsentativ für die beiden Völker.

 

Rainer Stuhlmann zeigt viele, viele Beispiele von Initiativen auf beiden Seiten auf, die versuchen,  Frieden durch Verständigung und gegenseitiges Kennenlernen zu fördern. So z.B. die Familie Nasser, die sich weigert, die ihnen von anderen zugewiesene Rolle anzunehmen, was sie auch weithin sichtbar durch den mehrsprachig  "in Stein gemeißelten Spruch" dokumentieren:  "Wir weigern uns Feinde zu sein". Oder die Bewegung "Frauen in Weiß", die Organisation "Breaking the Silence" von ehemaligen israelischen Soldaten oder auch das ökumenische, internationale Dorf Nes Ammim. Ziel all dieser Aktivitäten ist es, das große Unwissen auf beiden Seiten über die Perzeption derjeeils anderen Seite zu reduzieren, und zwar durch Begegnungen und gemeinsame Aktionen (eine davon zielt auf die Rettung des immer kleiner werdenden Toten Meeres).

 

Immer wieder appelliert Rainer Stuhlmann für eine doppelte Solidarität und und unterstreicht die Wichtigkeit, beide Seiten zu sehen. Als Israelreisender sollte man ebenfalls in beide Gebiete fahren, sonst lernt man nichts dazu, sondern lässt sich nur die Vorurteile bestätigen, was man vorher schon hatte.

 


 

Allgemeine Hinweise

  • Bücherei Oberkassel

    Öffnungszeiten: Montag 16 Uhr bis 17:30 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 15 Uhr bis 18 Uhr und Donnerstag von 15 Uhr bis 18:30 Uhr

  • Bücherei Dollendorf

    Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr

  • Seniorentreff

    Der Seniorentreff, der aus der langen Tradition der Frauenhilfe hervorgegangen ist und jetzt Seniorinnen und Senioren umfasst, trifft sich donnerstags um 15 Uhr im ev. Gemeindezentrum Dollendorf. Neue Teilnehmer/-innen sind herzlich willkommen.

  • Umstellung auf Sommerzeit 2018

    Die nächste Zeitumstellung ist am: Sonntag den 25.3.2018 um 2:00 Uhr.
    Die Uhr wird dann um 1 Stunde auf 3:00 Uhr vorgestellt.
    Die Nacht ist also 1 Stunde kürzer !